Wieso U-Verlagerungen?

In der letzten Phase des zweiten Weltkrieges wurden immer mehr Luftangriffe gegen das Deutsche Reich geflogen. Vor allem die kriegswichtigen Firmen waren verstärkt das Ziel alliierter Bomber und wurden unter einem Bombenteppich “begraben”. Um die Rüstungswerke zu schützen und die Kriegswichtige Produktion aufrecht zu erhalten war man gezwungen zu handeln. Die Fabriken mussten nun Bombensicher U-Verlagerung Eisenkies - Projekt Schwalbe Isein. Diese Entscheidung war notwendig, da sonst der Krieg verloren würde. Zunächst dachte man über eine Verbunkerung der Fabriken nach, aber diese Idee konnte in Anbetracht der Baustoff-Knappheit und wegen fehlender Arbeitskräfte nicht realisiert werden. Außerdem wäre die enorm große Bunkerbaustelle ebenfalls den Fliegerangriffen ausgesetzt gewesen. Eine andere Alternative war es die Rüstungsfabriken in schon vorhandene und bombensichere Hohlräume zu verlagern. Diese Möglichkeit schien die beste Möglichkeit zu sein, so dass erst spät noch eine beträchtlich große Anzahl der U-Verlagerungen gebaut oder zumindest begonnen wurden. So wurden ab Anfang 1944 verschiedene Reichsbahntunnel, Stollen aus (Alt-)Bergbau und Höhlen genutzt und ausgebaut. Oft wurden Teile von noch aktiven Bergbaubetrieben einfach beschlagnahmt und für den normalen Betrieb gesperrt. Wenn also ein Bergwerk für eine Untertage-Produktion geeignet erschien, verkehrsgünstig lag und allen Kriterien einer genaueren Überprüfung entsprach, so wurde in kürzester Zeit mit dem Umbau zur unterirdischen Rüstungsproduktionsstätte begonnen. Am zügigsten ging der Umbau von Eisenbahntunneln voran, da die Grundsubstanz wie Strom, Bahnanschluss (!!), Bombensicherheit, etc.. schon gegeben waren. Aber auch neue Stollensysteme wurden direkt nach den Bedürfnissen der jeweiligen Firma (Deckenhöhe der Montagehallen, usw.) in die Gebirge getrieben. Dies geschah leider unteU-Verlagerung Schlammpeitzgerr menschenunwürdigen und brutalen Bedingungen, die die ausgebeuteten Zwangsarbeiter oft nicht überlebten.
Ein weiterer Vorteil der unterirdischen Systeme war; dass man die Anlagen gut tarnen und kontrollieren konnte. Da die Eingänge fast immer im Wald versteckt lagen, genügte schon ein einfaches Tarnnetz vor dem Tor, sollten sie dennoch entdeckt werden, so waren die Anlagen gut zu verteidigen. Bei der unterirdischen Lage der Firmen hatten die alliierten Bomber fast keine Chance die Anlagen zu  zerstören, falls sie überhaupt wussten, wo sich eine solche U-Verlagerung befand. Zusätzlich nahm man dem Gegner auch die Möglichkeit zu wissen wie viel im Deutschen Reich noch an kriegswichtigen Gütern wie Waffen, Flugzeugen, und Treibstoff produziert werden konnte. Auch die Entwicklung der neuen Waffensysteme auf deutscher Seite war nun schwer zu erkunden, da die Untertage-Projekte höchster Geheimhaltung unterlagen. Selbst Anwohner hatten oft keine Ahnung was im Berg nebenan wirklich vor sich ging.

Wieso?
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